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Winterwanderung am 19.2.2020 abgesagt

Aufgrund der schlechten Wetterpronose für Mittwoch, den 19.2.2020 müssen wir leider unsere geplante Winterwanderung absagen. Wir bitten um Verständnis.

 

Winterwanderung auf den Schwarzen Grat

Eigentlich war eine Schneeschuhwanderung geplant. Wegen dem fehlendem Schnee haben wir die Schneeschuhe zu Hause gelassen .

Am 15.01.20 traf sich die Gruppe am Wanderparkplatz im Eschachtal, in der Nähe des ehemaligen Gasthauses „Batschen“. Hier machte ich die Gruppe noch darauf aufmerksam, dass auf den Wegen Vorsicht geboten ist, da sie teilweise spiegelglatt sind. Wir wanderten auf dem Fahrweg in Richtung der Wengeregg-Alpe.

Auf ca. der halben Wegstrecke machten wir am ersten Standort eines Glasofens im Eschachtal halt. Hier konnten wir uns über die Glasherstellung im Kreuzthal/Eschachtal informieren. Weiter ging es nun an der Wengeregg-Alpe vorbei auf das Raggenhorn. Hier konnten wir erstmals die herrliche Aussicht in die Berge genießen, denn der Wettergott meinte es gut mit uns und belohnte uns mit einem herrlich blauen Himmel.

Nach einer kleinen Rast machten wir uns auf den Weg zu unserem Ziel, dem Schwarzen Grat. Dort angekommen machten wir eine ausgiebige Rast. Hier bot es sich auch an, den Aussichtsturm zu besteigen, um die herrliche Rundumsicht zu genießen. Wir konnten im Süden die vielen Alpengipfel bewundern, im Westen die Sicht über den Bodensee hinweg in Richtung Schwarzwald, im Norden ganz Oberschwaben bis fast zum Bussen und im Osten das angrenzende bayerische Gebiet. Zurück ging es auf annähernd dem gleichen Weg.

Im Burgcafe Remise in Schmidsfelden genossen wir die wohlverdiente Einkehr mit Kaffee und köstlichen Kuchen.

Gute Kleidung ist alles…

Bericht von der Winterwanderung nach Wolfegg am 13.12.2019

Die letzte Wanderung in diesem Jahr führte uns wie in den vergangenen Jahren zum Weihnachtsmarkt in Wolfegg. 31 Wanderinnen und Wanderer ließen sich von den Regentropfen nicht abhalten und fanden sich um 15 Uhr in Alttann vor dem Landhotel ein. Die große Karavane bewegte sich anfangs entlang der Landstrasse Richtung Wolfegg, nach einem Kilometer zweigten wir rechts ab auf einen Waldweg, der uns Richtung Wolfegger Schloß und von dort auf dem schmalen Kirchweg hinunter zum Bauernhausmuseum führte.

Hier teilten wir uns in kleine Gruppen auf, um die vielen Angebote auf dem weihnachtlichen Markt zu bestaunen. Nach ca. 1 Stunde machten wir uns auf den 45- minütigen Rückweg. Hier waren die mitgebrachten Taschenlampen aufgrund der frühen Dunkelheit sehr hilfreich.

Wir feierten gemeinsam im Allgäuer Hof in Alttann unseren Jahresabschluß. Die wenigsten von uns kannten das Lokal, alle waren jedoch begeistert von der Freundlichkeit des Personals, dem guten Essen und dem angenehmen Ambiente.

Herzlichen Dank an Maresi und Fritz für die gelungene Vorbereitung.

Stimmungsvoller Jahresabschluß

Rückblick zu unserem Ausflug am 06.12.2019 nach Lindau und Bregenz zu den Weihnachtsmärkten.

Um 13:00 Uhr fuhren wir von Weingarten, über Ravensburg mit dem Bus los.  Die Fahrt ging über Tettnang und Kressbronn am Bodensee entlang, nach Lindau. Unser Stammfahrer Herr Alois Sigg ließ uns auf der Insel bei der neuen Stadthalle aussteigen und wir begaben uns zu Fuß auf den kurzen Weg zum Weihnachtsmarkt am Hafen.

Dieser fand am Lindauer Hafen statt. Weihnachtlich geschmückte Hütten in denen Schmuck, Bastelwaren und natürlich auch viel Verpflegung angeboten wurde, waren am Hafen aufgebaut. Um 15:00 Uhr begaben wir uns auf das weihnachtlich geschmückte Schiff, das zwischen Lindau und Bregenz pendelte und somit uns nach Bregenz brachte. Von den 32 Teilnehmern nahmen 28 an der Schifffahrt teil. Auch in Bregenz schauten wir uns den Weihnachtsmarkt an. Dieser war etwas kleiner und kompakter als der in Lindau. Trotz Sonnenschein war es doch frisch, so dass sich einige frühzeitig in ein Cafe‘ begaben und dort  Kaffee und Kuchen genossen haben. Auf dem Rückweg wurde der Weihnachts-markt nochmals durchwandert. Da es bereits anfing zu dämmern kam die Beleuchtung erst jetzt richtig zur Geltung. Mit dem Schiff ging es dann um 17:30 Uhr zurück nach Lindau. Auf dem Schiff konnte man auch noch eine Krippenausstellung und eine kleine elektrische Eisenbahnanlage bestaunen. Die Fahrt war ruhig und so kamen wir um 18:05 Uhr wieder in Lindau an. Auch hier war es wegen der jetzt schon eingesetzten Dunkelheit ein ganz anderes Bild als nachmittags. Eine wirklich weihnachtliche Stimmung kam auf. Aus den Buden zogen Düfte von Glühwein und Punsch an unsere Nasen. Von den Verpflegungsständen zog der Geruch von Kässpätzle und Bratwurst durch die Luft. Stände, die Weihnachtsschmuck, Seifen und allerlei handwerkliches anboten rundeten das Angebot ab. Es war richtig stimmungsvoll und man spürt, dass Weihnachten vor der Tür steht.

Pünktlich um 19:00 Uhr holte uns der Bus wieder bei der Stadthalle Lindau ab und es ging wieder Heimwärts. Ein schöner Halbtagesausflug, bei sehr schönem Wetter, mit blauem Himmel, ging zu Ende.

Ihre Reiseleitung:     Karl-Heinz Weißhaar und Erwin Ströh                            

Wetterglück im Allgäu

Im November stand in diesem Jahr die Rundwanderung um Kißlegg auf dem Programm. Die Wetterprognosen bereiteten uns jedoch erhebliche Sorgen, war doch Kälte und Schneefall vorausgesagt.

Das Wetter war doch passabel oder?

Ein Blick auf unsere Wetterapps, die uns eine lokale Wetterprognose ermöglichten, ermunterte uns, die Wanderung duchzuführen.

So trafen sich 15 Wanderinnen und Wanderer auf dem Parkplatz des Strandbades in Kißlegg, alle waren erfreut über die positive Wetterentwicklung. Es gab Wolken, aber auch Sonne und die Temperaturen warn besser wie erwartet.

So machten wir uns auf den 13 km langen Rundweg, vorbei am Ostufer des Obersee, weiter über Rempertshofen und Windhag , hinauf zur höchsten Erhebung von Kißlegg (734 hm), dem Buschel.

Aussichtshütte Buschel

Dort gibt es eine eine kleine Aussichtshütte mit Panoramatafel, man kann bei sehr guter Sicht bis zur Zugspitze schauen, an unserem Tag war die Sicht leider nicht so gut. Es reichte grad bis zum Imberg und nach Scheidegg und Möggers.  Neben der Hütte steht noch eine Friedenslinde, die 1903 im Gedenken an die Völkerschlacht hundert Jahre früher gepflanzt wurde.

Nach einem kurzen Imbiss machten wir uns auf den den Rückweg über Wippenreute und Höllenbach zurück nach Kißlegg.

Schöne Herbststimmung

Der Tag wurde dann noch einer einer örtlichen Bäckerei mit Kaffee und leckerem Kuchen abgeschlossen. Erfreulicherweise trafen wir noch zwei ehemaligen Kollegen zum kurzen Plausch.

Insgesamt war es eine schöne, nicht zu anstrengende Wanderung,  bei der auch viele Gespräche untereinander geführt werden konnten.

Wandern im Wental auf der Ostalb

Unsere Wanderung im Oktober führte uns nach längerer Pause mal wieder auf die Ostalb.

Genauer gesagt ins, zwischen Heidenheim und Bartholomä am Rande des Steinheimer Meteroitenkrater gelegene, Wental.

Nachdem es in der Nacht noch geregnet hatte fuhren wir zu sechst, es gab drei kurzfristige Absagen, bei herrlich sonnigem Wetter auf die Ostalb. Die durch den nächtlichen Regen sehr klare Luft sorgte bereits während der Anfahrt für wunderbare Weitsichten.

Die Fahrt ging über die B10 Abfahrt Ulm-Lehr, Beimerstetten, Gerstetten, Sontheim und Steinheim am Albuch, auf gut ausgebauten Strassen, zum Wanderparkplatz beim Wentalhotel. Dort erwartete uns bereits ein früherer Ravensburger Kollege, der von Süßen bei Göppingen anreiste.

Nach kurzer Begrüßung liefen wir eine kleine Rundtour durchs sogenannte Felsenmeer.

Als Ausgleich für die im  Naturschutzgebiet Wental liegenden Felsen darf hier geklettert werden. Dies wird besonders an den Wochenenden von den Besucherscharen aus dem Remstal und dem Brenztal genützt.

Heute waren wir aber bis auf 3 Personen allein unterwegs.

Anschließend wanderten wir im Wental, das von Nordwest nach Südost verläuft, der Sonne entgegen. Hier beindruckten immer wieder die ausgefallenen Felsformationen die zum Teil auch Namen, wie „Wentalweible“ oder „Hammer“ besitzen. Auf Tafeln sind kleine Sagen zur Namensfindung der Felsen zu lesen.

Nach dem ersten Drittel der Wanderung im engen Felsental mit wunderbar herbstlich eingefärbtem Laubwald weitet sich das Tal mit durch Schafe beweidete Wiesen. Dort sind auch die ersten albtypischen Wachholderbüsche zu sehen.

In diesem Teil befindet sich ein Rastplatz mit Spielflächen und Grillstellen. Da wir um die Mittagszeit hier die einzigen waren, nutzen wir die Sitzbänke zu einer ausgiebigen Vesperpause.

Kurz bevor das Tal im „Steinheimer Becken“ endet gings im Wald bergauf auf die Albhochfläche zur Rodung „Klösterle“. Diese Rodungsflächen entstanden früher meist um Kalköfen. So hatte man immer genug Holz zum Kalkbrennen.

Bei der nächsten Rodung „Bibersohl“ nahmen wir den Weg bergab in den engen Teil des Wentals um den Anblick der Felsen bis zum Parkplatz von der anderen Seite zu genießen.

Nach der Verabschiedung unseres Mitwanderers aus Süßen fuhren wir nach Heidenheim auf den Schloßberg.

Bei einem ca halbstündigen Rundgang besichtigten wir das Schloß (zur Hälfte eine Ruine) außen vom Park und vom Schloßhof. Von der Talseite des Schloßhofs hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Brenztal und Heidenheim.

Anschließend gins in die Schloßgasttstätte. Diese befindet sich ca 300 m vom Schloß entfernt in einem modernen Tagungshotel und bietet von 11:30 – 21:30 Uhr durchgehend warme Küche. Nachdem ich meine Mitwanderer schon unterwegs auf die tollen Pilzgerichte vorbereitet hatte mußten wir leider feststellen, daß es diese erst ab 18:00 Uhr gab. Zum meinem Glück war das Schloßmuseum an diesem Tag wegen Personalversammlung geschlossen.

Sonst hätte ich vermutlich eine mittelalterliche Halskrause verpaßt bekommen.

Nach Ravensburg zurück fuhren wir über die A7 und  B10 bis Neu-Ulm und dann weiter auf der B30.

Ausflug zur Wieskirche und nach Füssen.

Rückblick zu unserem Ausflug am 19.09.2019 zur Wieskirche und nach Füssen.

Mit 50 Anmeldungen zu unserem vorletzten Ausflug in diesem Jahr fuhren wir zur Wieskirche und nach Füssen. Wir starteten um 07:15 Uhr in Weingarten. Die Anfahrt ging über Wangen, Isny, bei Kempten auf die A 7 bis Ausfahrt Nesselwang, dann über Seeg, Roßhaupten und Steingaden zur Wieskirche.

Pünktlich um 10:00 Uhr begrüßte uns Msgr. G. Fellner, der Pfarrer der Wieskirche zur Führung. Die schönste Rokokokirche ist seit 1983 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Msgr. G. Fellner verstand es sehr geschickt, die Kunst mit dem Glauben zu verbinden und so wurde es eine sehr gute Kirchenführung. Zu Beginn erklärte er uns, wie es zu der „Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies“ gekommen ist. Eigentlicher Patron der Kirche ist der heilige Josef. Die geschnitzte Holzfigur des gegeißelten Heilands, die um 1735 – 1738 bei einem Abendgebet Tränen in den Augen gehabt haben soll, ist der Grund der Wallfahrten. Nach der Führung hatte jeder noch die Gelegenheit die Kunstwerke der Kirche näher in Augenschein zu nehmen. Die sehr gute Führung des Msgr. Fellner bedachten wir mit einer Spende zur Instandhaltung des Gesamtkunstwerks.

Um 11:00 Uhr konnten wir im Gasthaus Schwaiger zum Mittagessen Platznehmen. Es ging sehr flott, da sich die Küche auf den Ansturm vorbereiten konnte. Wir haben die gewählten Essen bereits vor der Kirchenführung gemeldet. Ein schneidiger Ober, der nicht auf den Mund gefallen ist, machte den Aufenthalt noch lockerer. Das Essen hat nach den Rückmeldungen, die wir bekamen allen geschmeckt und alle waren sehr zufrieden. Durch die rasche Abwicklung des Mittagessens konnten wir auch früher die Weiterreise antreten.

Weiter ging es um 13:00 Uhr nach Füssen am Forggensee. Dort teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die 1. Gruppe begab sich in die Fußgängerzone und schaute sich die Sehenswürdigkeiten von Füssen an. Einige machten auch einen Spaziergang zum Lechfall. Die 2. Gruppe machte es sich ein bisschen gemütlicher und unternahm auf dem Forggensee eine kleine Rundfahrt mit dem Schiff.

Pünktlich holten wir die Gruppe der Stadtbesucher ab und machten uns um 16:30 Uhr auf den Heimweg. Wir verließen die A 7 bei Oy und fuhren entlang des Grüntensees Richtung Immenstadt, am Alpsee entlang und über Oberstaufen und Wangen wieder nach Weingarten. Gegen 19:00 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Das Wetter war windig und morgens sehr frisch. Die Temperaturen gingen im Laufe des Tages wohl hoch, aber man suchte gerne ein sonniges Plätzchen auf. Nach Ansicht der Reiseleitung und vieler Teilnehmer war es wieder ein toller Ausflug. In diesem Sinn, bis zum letzten Ausflug in diesem Jahr, am 6.12.2019 nach Lindau und Bregenz zu den Weihnachtsmärkten.

Ihre Reiseleitung:     Karl-Heinz Weißhaar und Erwin Ströh                            

Mehrtageswanderung 2019 – Tag 4

Donnerstag, den 12.9.2019

Der letzte Tag im Tannheimer Tal war leider schon zu früh gekommen. Am Abend des Vortags kam aus der Runde noch der Vorschlag, statt vom Lechtal auf den sogenannten Hahnenkamm zu fahren und dort eine Rundtour zu starten, die für den Auftakt vorgesehene Tour auf die Große Schlicke nachzuholen.

Dies erwies sich im Nachhinein als voller Erfolg!

Nach dem Abschied vom Hotel fuhren wir fertig für die nachmittägliche Rückreise nach Grän. Dort gings bereits kurz nach 10 Uhr mit der Kabinenbahn auf das Füssener Jöchle.

Von dort hatten wir bei bestem Wetter bereits  einen herrlichen Blick über Tannheim und  das Oberjoch auf die dahinter liegenden Berge. In der anderen Richtung weitete sich der Blick über der Forggen- und Hopfensee bis weit ins Alpenvorland.

Vorbei Hahnenkopf führte unserer Weg mit leichtem Auf und Ab zur Vilser Scharte. Hier stieg die erste Gruppe zur Füssener Hütte ab. Auf der anderen Seite des Hochtals, in dem die vorgenannte und die Otto-Mayr-Hütte ungewöhnlich dicht beieinander liegen, waren die ganze Zeit die steil aufragenden Felswände von Rote Flüh, Gimpel und Köllenspitze unsere Begleiter.

Etwa 150-200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels der „Große Schlicke“ (2059 m) trennten sich nochmals 2 Gruppen von den Gipfelstürmern. Während eine Gruppe gleich zur Füssener Hütte Abstieg, legte eine weitere vor dem Abstieg erst eine längere Vesperpause ein.

Ein Dutzend wollten zum Gipfelkreuz der Großen Schlicke auf etwa 2060 Metern. Der Anstieg war kurz und technisch nicht schwierig. Deswegen war da oben auch ein wenig Betrieb. Aber der Aufstieg hat sich gelohnt. Der Blick in die prächtige Berwelt, aber auch ins deutsche Alpenvorland war einfach großartig.  Wir hatten deswegen auch keine Eile und legten dort oben die verdiente Vesperpause ein.

Am Ende trafen sich aber alle Gruppen, wenn auch nur kurz, auf der Hütte. Auch hier gab es wieder viel zu schmackhafte Speisen. Auf dem Rückweg zum Füssener Jöchle in der besten Sonnenlage merkte mancher, daß es vielleicht zu schmackhaft war.

Für unseren obligatorischen Wandertagsabschluß hatten wir uns die Gaststätte ‘Ochs am Berg’ in der Nähe von Isny ausgewählt. Freundliche Bedienungen und schmackhaftes Essen in der sehr schönen und rustikalen Gartenwirtschaft haben uns dort sehr wohl  fühlen lassen.

Mehrtageswanderung 2019 Tag 3

Mittwoch den 11.9.2019

Heute stand der Vilsalpsee und die Landsberger Hütte auf unserem Wanderprogramm.

Direkt vom Hotel aus konnten wir alle zusammen den Wanderweg von Tannheim zum schön gelegenen Bergsee wandern. Kein Wunder bei der Kulisse, dass viele Menschen gerne dort hingehen. 

Am See trennten wir uns in zwei Gruppen. Während die eine die Umrundung des Vilsalpsees mit einem Abstecher zu den beiden Wasserfällen  in Angriff nahm, wollten die anderen den Weg hinauf zur Landsberger Hütte und zurück über den Saalfelder Höhenweg zur Bergstation des Neunerköpfle.

Bis zur Hütte waren ca 700 Höhenmeter zu bewältigen, der Anstieg war sicherlich konditionell anspruchsvoll , technisch aber gut zu gehen. Mehrfach überquerten wir einen kleinen Bachlauf, jeweils mit einem Schild versehen, welches auf einen möglichen Wasserschwall hinwies. Unterwegs boten sich schöne Blicke hinunter auf den Vilsalpsee und auf einen prächtigen Wasserfall. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den Traualpsee, einem Stausee, der der Energiegewinnung dient. Vermutlich dient der eingangs erwähnte Bach als Überlauf. Nach einer kurzen Pause wollten wir endlich zur Landsberger Hütte, die wir nach ca 45 Minuten erreichten. Hier war recht viel Betrieb, da uns zwei Schulklassen, die wohl in der Hütte übernachtet hatten, entgegenkamen. Kaiserschmarren und anderes waren dort dann die erste Wahl. Nach einer halben Stunde Aufenthalt gings vorbei  an einem kleinen See  mit dem Namen Lache Richtung Schochenspitze (2069).

Unsere Aufmerksamkeit weckte auch ein Heli-Rettungseinsatz. Ein älterer Wanderer hatte sich den Fuß geknickt und konnte nicht mehr laufen. Da es in der Nähe keinen Landeplatz für den Hubschrauber gabe, musste er mit dem Seil  nach oben gezogen werden.

Einige wollten unbedingt auf den Gipfel um die super Sicht zu geniesen. Da Bilder mehr erzählen als Worte, verweisen wir auf die Galerie am Ende.

An der Gappenfeldscharte mussten wir uns entscheiden, ob wir von dort aus direkt nach Tannheim absteigen oder wie geplant zum Neunerköpfle streben.  Zum Neuenköpfle mussten wir uns ein wenig sputen, da die letze Talfahrt um 16:15 möglich war. Also hurtig vorbei an der Sulzspitze und der Strindenalpe Richtung Ziel, wo uns ein letzter steiler Anstieg, aber auch schöne Bilder von Gleitschirmfliegern erwarteten. Nach der Abfahrt waren nur noch gut 1 km bis zum Hotel zurückzulegen.

Für beide Gruppen war es ein wunderschöner Wandertag.

 

Wandertage 2019 Tag 2

Wandertage 2019 im Tannheimer Tal

Ursprünglich standen für heute eine Wanderung zur Krinnenspitze und zum Litnisschrofen auf dem Tagesplan. Nachdem wir aber gestern bei der Anfahrt schon die niedrigere Krinnenspitze mit einem weissen Hut angetroffen haben, entschieden wir uns nur die Krinnenspitze zu machen.

Es ging also mit dem Linienbus zur Talstation der Krinnenspitzbahn. Der Andrang war schon ziemlich groß. Wir fuhren mit dem Lift zur Bergstation hoch.

Aufwärts gehts

Hier teilten sich die Teilnehmer in 2 Gruppen. Ein Teil der Gruppe ging auf dem Meraner Steig und dem Enziansteig, hier machten einige noch einen Abstecher zur Krinnenspitze, über die Gräner Ödenalpe zur Nesselwängler Edenalpe. Die andere Gruppe ging über den Gamsbocksteig zur Krinnenspitze und dann über die Gräner Ödenalpe ebenfalls zur Nesselwängler Edenalpe. Hier trafen die beiden Gruppen wieder zusammen.

 

Nach einer ausgiebigen Rast ging der Großteil der Gruppe über den Alpenrosenweg zurück zur Bergstation der Krinnenspitzbahn, mit dieser ins Tal und mit dem Bus zurück zum Hotel. Der Rest der Gruppe ging auf dem Weg Nr.15 ins Tal an den Haldensee und von dort zu Fuß zurück zum Hotel.

Der Wettergott hatte es wieder gut mit uns gemeint und die Sonne voll erstrahlen lassen. Der am Vortag vorhandene Schnee war bis auf wenige Reste bereits wieder geschmolzen.

Unsere Gruppe im Anstieg auf die Krinnenspitze