Whatsapp-Martinelli ist ein Fake

Zur Zeit ist wieder einmal ein Kettenbrief unterwegs, in welchem vor einem agressiven Virus in einem Video mit dem Namen Martinelli gewarnt wird.

Dieser Kettenbrief kursierte vor einem Jahr schon in anderen europäischen Ländern und taucht nun auch in Deutschland auf.

Mehr Infos finden sie in einem Beitrag des Heise-Verlags.

Grundsätzlich sollten Sie,bevor Sie einen Kettenbrief an ihre Bekannten weitergeben, kurz im Internet Bei Heise, Chip, T-Online recherchieren, ob die Warnung wirklich begündet ist.

Gefälschte Telekom-Rechnung mit Banking-Trojaner im Umlauf

Die so genannte „Emotet-Gang“ verschickt aktuell massenweise gefälschte Online-Rechnungen der Telekom. Diese Phishing-Mails enthalten einen gefährlichen Schadcode. Prüfen Sie daher Ihre Rechnung online genau und öffnen Sie keine angehängten Word-Dokumente.

Im Anhang der gefälschten E-Mails findet sich eine Word-Datei, die so genannte Makros enthält. Wer sie in Word öffnet und deren Ausführung aktiviert, bekommt online-Banking-Malware der Emotet-Gang auf seinem Rechner installiert. Mitunter ist der E-Mail auch ein PDF angehängt. Klickt der Nutzer auf den im Dokument enthaltenen Link, wird auch hier die Schadsoftware installiert. Beim Online-Banking späht die Malware dann Passwörter aus, sammelt alle Kontakte in Outlook und verbreitet die Phishing-Mail an die Adressaten aus den Outlook-Kontakten. Die Schadsoftware verändert ihre Gestalt permanent und ist daher für Anti-Malware-Programme vor einer Infektion schwer zu erkennen.

Die gefälschten Rechnungen sind zwar auf den ersten Blick gut nachgeahmt, vom Original allerdings klar zu unterscheiden. So erkennen Sie eine originale Rechnung online der Telekom:

  • Persönliche Anrede: Wir sprechen Sie in der Rechnungsmail mit Ihrem Namen an und nennen Ihre korrekte Buchungskontonummer.
  • Adresse: Im Betreff der Rechnungsmail und im ersten Satz des eigentlichen Mailtextes steht Ihre Straße und Hausnummer.
  • Keine Anhänge: Der Rechnung Online hängen keine Dokumente (Word-Dateien oder PDFs) an.
  • E-Mail-Siegel: Durch das fälschungssichere E-Mail-Siegel erkennen Sie eine originale Rechnung, wenn Sie Ihre Rechnung Online über den Browser (www.telekom.de/email) oder die mobilen E-Mail-Applikationen der Telekom abrufen. Das E-Mail-Siegel hat die Form eines blauen @-Zeichens mit einem Haken darin und wird vor dem Absender der Nachricht dargestellt. Angezeigt wird das Siegel darüber hinaus bei GMX, WEB.DE, freenet und 1&1. In E-Mail-Programmen wie Outlook oder Thunderbird kann das E-Mail-Siegel aus technischen Gründen nicht aufgeführt werden.

Korrekte Rechnungen können jederzeit über das Telekom Kundencenter abgerufen werden. Fehlt die Rechnung dort oder weist sie einen anderen Rechnungsbetrag auf, handelt es sich bei der E-Mail um eine Fälschung.

So verhalten Sie sich, wenn Sie eine gefälschte Rechnungsmail erhalten haben: Löschen Sie eine verdächtige Nachricht umgehend. Klicken Sie auf keinen Fall auf Links innerhalb einer gefälschten E-Mail. Öffnen Sie keine angehängten Dateien und aktivieren Sie keine Makros.

Wenn Sie auf dem privaten Rechner doch ein Dokument geöffnet oder Makros aktiviert haben, überprüfen Sie, ob Ihr Rechner infiziert wurde. Laden Sie dazu zum Beispiel die Software EU-Cleaner herunter und folgen Sie den Anweisungen der entsprechenden Webseite. Mehr unter www.telekom.com/sichere-rechnung.

Seien Sie generell vorsichtig bei verdächtigen E-Mails! Wichtige Tipps zum Umgang mit solchen erhalten Sie in unserem Online-Ratgeber sicherdigital.de.

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung aus dem Newsletter der Telekom für Ehemalige entnommen.

Falsche Telekom-Mails im Umlauf

In der letzten Zeit erhalten viele von Ihnen gefälschte und viren-verseuchte Mails im Namen von Telekom oder T-Online.
Grundsätzlich sollten Nutzer bei E-Mails mit Anhang oder Links misstrauisch sein, da sich dahinter Schadsoftware verbergen kann.

Unternehmen und vor allem Banken fordern ihre Kunden außerdem nie per Mail auf, sensible Daten online einzugeben.
Hier ein paar nützliche Links zu diesem Thema:

  • Woran kann ich eine richtige Telekom-Rechnung erkennen? Hier ist auch beschrieben, wie die als PDF-Datei beigefügte Rechnung aussehen muss.
  • Infos zu falschen Mails zu Ihrem T-Online-E-Mail-Account finden Sie hier
  • Infos zu E-Mail im Namen der Telekom „Ihr Anschluss wird ab dem 20.03.2018 gesperrt“ finden Sie hier

Zwischenzeitlich gibt es so viele Varianten, dass es hier fast unmöglich ist, auf alle einzugehen.
Sollten Sie Zweifel an dem erhaltenen Mail haben, dann klicken Sie bitte auf keine Links oder Buttons. Öffnen Sie dann auch nicht die beigefügten Anlagen. Rufen Sie lieber im Zweifel beim Kundenservice an.
Links sind ein kritische Sache. Sie können sich hinter Texten, Bildern und Buttons verstecken. Und nicht immer führte der Link zu dem versprochenen Anbieter. Wie können sie den Link prüfen?
Fahren Sie mit der Maus über den verdächtigen Link. Dann wird der Linkinhalt angezeigt.
Hier ein Beispiel aus einem Schadmail:
Beschriftung lautet: www.t-online.de
Das Ziel dahinterweist aber auf eine gänzlich andere Seite:   ….accounts.login.telekom.thaimachinist.com/hilfe234/.

Bitte probieren Sie diesen Link ja nicht aus!!! Dient nur zur Veranschaulichung

Vielfach ist es aber nicht so leicht, die Fälschung zu erkennen. Manchmal sind nur einzelne Buchstaben verändert, gelegentlich verrät eine andere Domänenänderung die Fälschung (z.B. .com anstatt .de) .
Ganz wichtig: Stellen Sie unbedingt sicher, dass sie einen guten Virenscanner installiert haben und dieser auch immer automatisch aktualisiert wird. Gleiches gilt für Updates ihres Betriebssystems.

Kein Angriff unter diesem Router

Beitrag aus dem Newsletter für Ehemalige

Die Telekom veröffentlicht monatlich neue Datenschutz-Tipps. Nachdem es im Februar ums sichere Smartphone ging, steht jetzt der Router im Visier. Router sind eigentlich auch nur Computer ohne Tastatur und Bildschirm.

Dadurch vergisst man aber leicht, dass sie gegen Angriffe aus dem Netz geschützt werden müssen.

Für die Eiligen liefert ein Netzgeschichten-Video die wichtigsten Tipps in aller Kürze. Diejenigen, die detaillierter erfahren möchten, wie sie ihren WLAN-Router zu schützen, gibt es hier die sechs wichtigsten Tipps. Diese Initiative des Datenschutzbereiches soll Nutzern helfen, sich vor „Internetgangstern“ zu schützen. Persönliche Daten sind ein begehrtes Gut und im Internet lauern viele Gefahren. „Sich davor zu schützen, soll so einfach und selbstverständlich funktionieren – wie das Anlegen des Sicherheitsgurts im Auto“, betont Claus-Ulmer, Konzernbeauftragter für den Datenschutz.