Schöne Wanderung im Lautertal

Das Lauter- und Wolfstal haben wir uns im Oktober als Wanderziel ausgesucht. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es blieb trocken, die Sonne begleitete uns meist  und die Sicht war recht gut.

Nach anfänglichen Irritationen über den richtigen Wanderparkplatz  konnte die aus 16 Wanderinnen und Wanderern bestehende Gruppe sich auf den Weg machen. Bei der Laufenmühle gings zuerst ein wenig aufwärts und dann auf einem längeren Abschnitt de, dem idyllischen und windungsreichen Lauf der Lauter zu folgen. Hinter Unterwilzingen wartete der einzig nenneswerte Aufstieg hinauf auf den Wartstein auf uns. Unterwegs trafen wir noch Mountainbiker aus der Nähe von Ravensburg, mit denen wir noch ein kleines  aber angenehmes  Gespräch führen konnten Am Schluß war dann auch klar, woher wir sich einige kannten.

Oben auf der über eine Wendeltreppe erreichbare Plattform auf dem Turm der Ruine Wartstein erwartete uns ein schöner Ausblick über die waldreiche Lanschaft bis hin zum Bussen. Im Tal schlängelte sich die Lauter. Nach dem verdienten Vesper führte uns der Rückweg über schöne Wanderwege nach Erbstetten und von dort aus weiter in das Wolfstal, an dessen Ende wir unseren Ausgangspunkt erreichten.

Leider hatte die Laufenmühle geschlossen, deswegen steuerten wir die Heimatküche in Bechingen bei Riedlingen. Leckeres Essen und gute Stimmung rundete den schönen Wandertag auf der schwäbischen Alb ab.

Hier ein paar Daten:

  • Weglänge: ca. 13 km
  • Höhenmeter:239 Meter
  • Wanderdauer: ca 3,5 Stunden
  • Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Laufenmühle, zu erreichen über Lauterach

MTW 2020 im Pitztal Tag 5

18.09.20 Rosengartenschlucht

Leider ging es heute schon wieder ans Koffer packen. Nach dem Checkout machten wir uns auf den Weg nach Imst zu unserer letzten Wanderung vor der Heimfahrt.

Auch heute begleitete uns unser Wanderführer Franz nochmals. Wir fuhren nach Imst und gemeinsam ging es durch die imposante Rosengartenschlucht. Am oberen Ende angekommen machten wir noch einen Abstecher zur blauen Grotte.

Weiter ging es nun mit dem Sessellift von Hochimst über die Mittelstation zur Bergstation. Hier konnten wir nochmals unseren Blick über das Panorama der letzten Tage schweifen lassen. Dann ging es weiter zur Aussichtsplattform Adlerhorst.

Hier teilte sich die Gruppe wieder. Ein Teil ging über einen grasbewachsenen Rücken zur Latschenhütte hinunter. Der andere Teil der Gruppe ging über den Dritschlersteig an der Muttekopfhütte vorbei ebenfalls zur Latschenhütte hinunter. Nach einer ausgiebigen Pause ging es zurück zur Mittelstation des Sesselliftes.

Ein paar ganz mutige fuhren mit dem Alpincoaster zur Talstation des Sesselliftes, während der Rest der Gruppe den Sessellift bevorzugte. Unten angekommen gingen wir gemeinsam über das Wetterkreuz ins Tal zurück nach Imst.

Hier bedankten wir uns bei Franz für die schönen Tage und verabschiedeten uns. Nach einer Abschlusseinkehr ging es dann endgültig zurück in die Heimat. Auch heute meinte es der Sonnengott nochmals gut mit uns mit blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. 

MTW 2020 imPitztal Tag 4

17.09.20 Riffelsee

Heute ging es ans Talende des Pitztals zum Riffelsee.

Gemeinsam ging es mit dem Bus nach Mandarfen zur Talstation der Riffelseebahn. Oben angekommen sammelte sich die Gruppe und unser Wanderführer Franz erklärte die heute vorgesehene Wanderung.

Zuerst gingen alle gemeinsam am Nordufer des Riffelsees entlang. Am Ende des Riffelsees trennte sich die Gruppe und Franz ging mit den Hausgästen weiter in Richtung Ploddersee, unsere gesamte Gruppe hatte sich aber entschieden auf dem Fuldaer Höhenweg weiter zu gehen in Richtung Taschachhaus.

Am Abzweig des Hirtensteigs verließen wir den Fuldaer Höhenweg und stiegen ins Taschachtal ab. Im Taschachtal angekommen gingen wir talwärts weiter zur Taschach Alm. Nach einer kleinen Rast ging es weiter zur Bushaltestelle Mandarfen / Talstation Riffelseebahn und von hier zurück zum Hotel.

Das Wetter war am Morgen stark bewölkt und um den Riffelsee verwirrten sich auch ein paar kleinere Tropfen, aber im Laufe des Tages wurde es zusehends freundlicher und am Abend waren die Wolken größtenteils wieder verschwunden.

Die Temperatur war anfänglich etwas kühl, später aber recht angenehm.

MTW 2020 Pitztal: Tag 3

16.09.20 Kreuzjoch

Heute ging es in Richtung Arzler Alm. Mit dem Bus ging es bis St.Leonhard/Scheibe. Hier erklärte uns unser Wanderführer Franz wieder unsere heutigen Tourenmöglichkeiten.

Gemeinsam ging es zuerst steil bergan zur Arzler Alm. Nach einer kurzen Rast trennte sich hier die Gruppe. Ein Teil der Gruppe ging auf dem Steig direkt zur Tiefenbacher Alm. Die andere Gruppe stieg hoch zum Kreuzjoch. Hier steht das vom Hotel Arzler Hof 2010 gestiftete Gipfelkreuz.

Nach einer kurzen Pause ging auch diese Gruppe weiter zur Tiefenbacher Alm und traf dort auf den anderen Teil der Gruppe. Gemeinsam ging es über den Gschwandbach-Wasserfall zurück zur Bushaltestelle St.Leonhard/Gasthaus Sonne. Hier stand der Bus schon da, als die letzten ankamen und es ging zurück zum Hotel. Auch heute war es wieder heiß und sonnig.

MTW 2020 im Pitztal Tag 2

15.09.20 Hochzeiger

Heute ging es mit unserem Wanderführer Franz in das Hochzeiger-Gebiet.

Mit dem Bus fuhren wir zur Talstation der Hochzeiger Bergbahn. Mit der Gondel ging es zur Mittelstation. Von hier ging die ganze Gruppe auf dem oberen Steig in Richtung Kalbenhütte. Kurz vor der Kalbenhütte hat sich die Gruppe getrennt.

Die Gruppe mit Wanderführer Franz ging weiter direkt zur Leiner Alm. Die andere Gruppe ging auf dem Steig hoch zum Sechszeiger Gipfel. Nach einer kurzen Rast ging auch diese Gruppe weiter zur Leiner Alm, wo wir mit der anderen Gruppe zusammen trafen.

Gemeinsam ging es dann zur Talstation der Bergbahn und von hier mit dem Bus zurück zum Hotel. Auch heute war es wieder heiß und sonnig.

MTW 2020 im Pitztal Tag 1

14.09.20 Arzler Runde

 Nachdem alle gut im Hotel angekommen waren, sind wir zu unserer Einlaufrunde gestartet. Die ganze Gruppe ging von unserem Hotel in Arzl durch das Wohngebiet zur Benny-Raich-Brücke. Nach der Überquerung dieser ging es weiter in Richtung Wald. Weiter ging es auf dem Luis-Trenker-Steig an den Inn hinunter. Hier gingen wir ein kleines Stück auf dem Inn-Radweg nach Norden bis zur Einmündung der Pitze in den Inn.

Entlang der Pitze ging es auf dem Wanderpfad bergwärts unter der Benny-Raich-Brücke hindurch bis zur Hauptstraße hoch. Auf dem Wanderpfad parallel zur Hauptstraße ging es zurück nach Arzl und dann zum Hotel.

Nachdem sich alle frisch gemacht hatten gingen wir schon bald zum Abendessen. Das Wetter war sehr heiß und es war den ganzen Tag sonnig.

3-Gipfeltour am Diedamskopf  

Im August stand die Tour beim Diedamskopf auf dem diesjährigen Wanderprogramm. 14 Wanderinnen und Wanderer hatten sich an den beiden Treffpunkten zur Fahrt in den Bregenzer Wald eingefunden. Nach ca. 90 Minuten erreichten wir die Talstation in Schoppernau. Bilder finden Sie am Ende des Textes in der Galerie.

Die Tickets für die Berg- und Talfahrt zur Mittelstation waren schnell gekauft und schon gings hoch – geschützt mit Mundschutz –  auf ca. 1600 m.

Es war ein Bilderbuch-Wandertagswetter: Angenehme Temperaturen, ein wenig Wind zu Abkühlung, gute Fernsicht. Erfreulicherweise war unser Wandergebiet nicht so überlaufen wie befürchtet.

Auf dem ersten Abschnitt bis zur Talstation wurden wir von mehreren Bergziegen begleitet. Danach gings über viele Windungen hinauf zum Falzer Kopf, dem ersten der 3 Gipfel auf unserer Tour. Hier oben hatten wir bereits einen schönen Ausblick, vor allem der massive Rücken des Diedamskopf war beeindruckend.

Weiter gings über das Neuhornbachjoch zum zweiten Gipfel, dem Kreuzmandl. An den vielen Engstellen war Geduld und Rücksicht gefragt. Der Weg zum dritten Gipfel hatte es in sich, war er doch aufgrund einiger drahtseilgestützer Abschnitte nur für geübte empfohlen. Hier entschied ein Teil der Wandergruppe, besser wieder hinunter zum Neuhornbachjoch zurückzukehren und von dort aus den Abstieg zur gleichnamigen Hütte anzupacken.

Der kleiner Teil traute sich den Abstieg zu. Mit gegenseitiger Unterstützung haben auch alle sechs diese eher anspruchsvolleren Abschnitte gemeistert. Nach gut 3 Stunden erreichten wir den 3. Gipfel, den Steinmandl. Von dort oben hatten man einen herrlichen Rundumblick zum gegenüberliegenden Hohen Ifen, dem Widderstein, dem Walmendinger Horn aber auch Richtung Lindenberg und Wangen. Selbst die Waldburg war am Horizont leicht zu erkennen.

Nach der verdienten Mittagspause gings an den Abstieg über Alpenwiesen hinunter zur Neuhornbachhütte, wo wir von den anderen Teilnehmern, die auch erst kurz zuvor eingetroffen waren, empfangen wurden. Nach einer Stärkung brachen wir wieder Richtung Mittelstation der Diedamskopfbahn auf, welche wir nach einigen Auf und Abs rechtzeitig erreichten.

Für unseren obligatorischen Tagesabschluss besuchten wir den Stallbesen in Humbrechts, wo wir ganz nah den Start zweier Heißluftballons beobachten durften.

Das Fazit aller Teilnehmer war eindeutig: Es war ein super gelungener Wandertag.

Die Tour kann wieder in Komoot nachvollzogen werden.

Hier die wichtigsten Eckdaten:

  • Länge: ca. 12 km
  • Dauer ca. 5 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 700
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Schöner Tag im Brandner Tal

Nachdem wir die Wanderung auf die Mondspitze im Brandner Tal witterungsbedingt verschieben mussten, hatten die 9 WanderInnen einen wunderschönen Tag  erwischt. Es war den ganzen Tag trocken, obwohl wir die Regenbekleidung vorsichtshalber mitgenommen hatten. Die Temperaturen waren sehr angenehm und die Aussicht auf die umliegende Bergwelt beindruckend.

Um 7 Uhr war Abfahrt Richtung Vorarlberg, gegen 8:30 Uhr erreichten wir den Wanderparkplatz Tschengla oberhalb von Bürserberg. Wir hatten hier schon 1230 Höhenmeter erreicht, weitere 700 lagen noch vor uns. Der Weg hinauf zur Mondspitze (1967 Meter) führte Anfangs über Feldwege, danach aber ausnahmslos über Wanderpfade, die zum Schluss hin immer kraxeliger wurden. Technisch war das aber problemlos zu bewältigen. Immer wieder konnten wir uns am Blick hinunter ins Tal erfreuen.

Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den Gipfel, der zum längeren Aufenthalt einlud. Wir konnten unserer Blicke Richtung Lünersee, Schesaplana, Zimba und dem Säntismassiv mit dem markanten Hohen Kasten schweifen lassen.

Nach gut einer Stunde machten wir uns an den Abstieg, der uns wieder auf schmalen, aber recht gut begehbaren Pfaden zum Ausgangsort zurückführte.
Eigentlich hatten wir vorgesehen, die Wanderung mit einer Einkehr in der Ronaalpe ganz in der Nähe des Parkplatzes abzuschließen. Leider gab es dort weder Kaffee noch erfrischende Getränke wie alkoholfreies Weizenbier. In Bürserberg fanden wir im Hotel Donza alles was wir uns zur Stärkung wünschten, serviert von einer sehr freundlichen Bedienung.

Wenn Sie Interesse an der Wanderung haben, dann finden Sie auf Komoot die notwendigen Daten.

Gelungener Wanderauftakt

Am 24. Juni haben wir nach den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen unsere erste Wanderung in diesem Jahr gewagt. Sehr erfreulich war die hohe Teilnehmerzahl von 18 Teilnehmern. Am Wandertag waren immer noch 15 mit dabei.

Trotzdem war es diesmal etwas anders. Wir haben auf Fahrgemeinschaften ins Pfrungener Ried verzichtet und uns dann auf mehrere Gruppen aufgeteilt (eher zufällig).

Startpunkt war der Parkplatz bei der Riedwirtschaft. Erster Zielpunkt war der Bannwaldturm, der mit 38 m Metern Höhe eine sehr schöne Aussicht vom Höchsten über den Judentenberg, weiter nach Ostrach und Königseggwald bietet.

Auf dem Hinweg konnten wir Schwaneneltern mit ihren Jungen sehen, quakende Frösche lieferten die Audiokulisse dazu. Im Ried standen viele tote Bäume, die ihre kahlen Äste in den Himmel ragten.

Nach der kleinen Pause am Turm machten wir uns auf den Rückweg, der uns vielfach über Bohlenwege , oft auch auf weichem, federnden Riedboden führte. Die Sonne hatte sich nicht versteckt, ein leichter Wind war herzlich willkommen. Vorbei am malerischen Fünfeckweiher führte uns der Weg über freies Feld auf einen schmalen Pfad.

 Am Vogelsee, vermutlich dem größten Gewässer im Ried, durften wir die Stille des Rieds geniesen. Nach kurzer Wegstrecke erreichten wir unseren Ausgangspunkt bei der Riedwirtschaft, wo wir die Gastfreundschaft im schönen Biergarten bei Bier und Vesper genossen haben.

Hier ein paar Daten:
Weglänge: ca. 10 km, Dauer ca 3 Stunden.
Hier kann der Wegverlauf bei Komoot nachvollzogen werden.

Winterwanderung auf den Schwarzen Grat

Eigentlich war eine Schneeschuhwanderung geplant. Wegen dem fehlendem Schnee haben wir die Schneeschuhe zu Hause gelassen .

Am 15.01.20 traf sich die Gruppe am Wanderparkplatz im Eschachtal, in der Nähe des ehemaligen Gasthauses „Batschen“. Hier machte ich die Gruppe noch darauf aufmerksam, dass auf den Wegen Vorsicht geboten ist, da sie teilweise spiegelglatt sind. Wir wanderten auf dem Fahrweg in Richtung der Wengeregg-Alpe.

Auf ca. der halben Wegstrecke machten wir am ersten Standort eines Glasofens im Eschachtal halt. Hier konnten wir uns über die Glasherstellung im Kreuzthal/Eschachtal informieren. Weiter ging es nun an der Wengeregg-Alpe vorbei auf das Raggenhorn. Hier konnten wir erstmals die herrliche Aussicht in die Berge genießen, denn der Wettergott meinte es gut mit uns und belohnte uns mit einem herrlich blauen Himmel.

Nach einer kleinen Rast machten wir uns auf den Weg zu unserem Ziel, dem Schwarzen Grat. Dort angekommen machten wir eine ausgiebige Rast. Hier bot es sich auch an, den Aussichtsturm zu besteigen, um die herrliche Rundumsicht zu genießen. Wir konnten im Süden die vielen Alpengipfel bewundern, im Westen die Sicht über den Bodensee hinweg in Richtung Schwarzwald, im Norden ganz Oberschwaben bis fast zum Bussen und im Osten das angrenzende bayerische Gebiet. Zurück ging es auf annähernd dem gleichen Weg.

Im Burgcafe Remise in Schmidsfelden genossen wir die wohlverdiente Einkehr mit Kaffee und köstlichen Kuchen.