MTW 2020 im Pitztal Tag 1

14.09.20 Arzler Runde

 Nachdem alle gut im Hotel angekommen waren, sind wir zu unserer Einlaufrunde gestartet. Die ganze Gruppe ging von unserem Hotel in Arzl durch das Wohngebiet zur Benny-Raich-Brücke. Nach der Überquerung dieser ging es weiter in Richtung Wald. Weiter ging es auf dem Luis-Trenker-Steig an den Inn hinunter. Hier gingen wir ein kleines Stück auf dem Inn-Radweg nach Norden bis zur Einmündung der Pitze in den Inn.

Entlang der Pitze ging es auf dem Wanderpfad bergwärts unter der Benny-Raich-Brücke hindurch bis zur Hauptstraße hoch. Auf dem Wanderpfad parallel zur Hauptstraße ging es zurück nach Arzl und dann zum Hotel.

Nachdem sich alle frisch gemacht hatten gingen wir schon bald zum Abendessen. Das Wetter war sehr heiß und es war den ganzen Tag sonnig.

Mehrtageswanderung 2019 – Tag 4

Donnerstag, den 12.9.2019

Der letzte Tag im Tannheimer Tal war leider schon zu früh gekommen. Am Abend des Vortags kam aus der Runde noch der Vorschlag, statt vom Lechtal auf den sogenannten Hahnenkamm zu fahren und dort eine Rundtour zu starten, die für den Auftakt vorgesehene Tour auf die Große Schlicke nachzuholen.

Dies erwies sich im Nachhinein als voller Erfolg!

Nach dem Abschied vom Hotel fuhren wir fertig für die nachmittägliche Rückreise nach Grän. Dort gings bereits kurz nach 10 Uhr mit der Kabinenbahn auf das Füssener Jöchle.

Von dort hatten wir bei bestem Wetter bereits  einen herrlichen Blick über Tannheim und  das Oberjoch auf die dahinter liegenden Berge. In der anderen Richtung weitete sich der Blick über der Forggen- und Hopfensee bis weit ins Alpenvorland.

Vorbei Hahnenkopf führte unserer Weg mit leichtem Auf und Ab zur Vilser Scharte. Hier stieg die erste Gruppe zur Füssener Hütte ab. Auf der anderen Seite des Hochtals, in dem die vorgenannte und die Otto-Mayr-Hütte ungewöhnlich dicht beieinander liegen, waren die ganze Zeit die steil aufragenden Felswände von Rote Flüh, Gimpel und Köllenspitze unsere Begleiter.

Etwa 150-200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels der „Große Schlicke“ (2059 m) trennten sich nochmals 2 Gruppen von den Gipfelstürmern. Während eine Gruppe gleich zur Füssener Hütte Abstieg, legte eine weitere vor dem Abstieg erst eine längere Vesperpause ein.

Ein Dutzend wollten zum Gipfelkreuz der Großen Schlicke auf etwa 2060 Metern. Der Anstieg war kurz und technisch nicht schwierig. Deswegen war da oben auch ein wenig Betrieb. Aber der Aufstieg hat sich gelohnt. Der Blick in die prächtige Berwelt, aber auch ins deutsche Alpenvorland war einfach großartig.  Wir hatten deswegen auch keine Eile und legten dort oben die verdiente Vesperpause ein.

Am Ende trafen sich aber alle Gruppen, wenn auch nur kurz, auf der Hütte. Auch hier gab es wieder viel zu schmackhafte Speisen. Auf dem Rückweg zum Füssener Jöchle in der besten Sonnenlage merkte mancher, daß es vielleicht zu schmackhaft war.

Für unseren obligatorischen Wandertagsabschluß hatten wir uns die Gaststätte ‘Ochs am Berg’ in der Nähe von Isny ausgewählt. Freundliche Bedienungen und schmackhaftes Essen in der sehr schönen und rustikalen Gartenwirtschaft haben uns dort sehr wohl  fühlen lassen.

Mehrtageswanderung 2019 Tag 3

Mittwoch den 11.9.2019

Heute stand der Vilsalpsee und die Landsberger Hütte auf unserem Wanderprogramm.

Direkt vom Hotel aus konnten wir alle zusammen den Wanderweg von Tannheim zum schön gelegenen Bergsee wandern. Kein Wunder bei der Kulisse, dass viele Menschen gerne dort hingehen. 

Am See trennten wir uns in zwei Gruppen. Während die eine die Umrundung des Vilsalpsees mit einem Abstecher zu den beiden Wasserfällen  in Angriff nahm, wollten die anderen den Weg hinauf zur Landsberger Hütte und zurück über den Saalfelder Höhenweg zur Bergstation des Neunerköpfle.

Bis zur Hütte waren ca 700 Höhenmeter zu bewältigen, der Anstieg war sicherlich konditionell anspruchsvoll , technisch aber gut zu gehen. Mehrfach überquerten wir einen kleinen Bachlauf, jeweils mit einem Schild versehen, welches auf einen möglichen Wasserschwall hinwies. Unterwegs boten sich schöne Blicke hinunter auf den Vilsalpsee und auf einen prächtigen Wasserfall. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den Traualpsee, einem Stausee, der der Energiegewinnung dient. Vermutlich dient der eingangs erwähnte Bach als Überlauf. Nach einer kurzen Pause wollten wir endlich zur Landsberger Hütte, die wir nach ca 45 Minuten erreichten. Hier war recht viel Betrieb, da uns zwei Schulklassen, die wohl in der Hütte übernachtet hatten, entgegenkamen. Kaiserschmarren und anderes waren dort dann die erste Wahl. Nach einer halben Stunde Aufenthalt gings vorbei  an einem kleinen See  mit dem Namen Lache Richtung Schochenspitze (2069).

Unsere Aufmerksamkeit weckte auch ein Heli-Rettungseinsatz. Ein älterer Wanderer hatte sich den Fuß geknickt und konnte nicht mehr laufen. Da es in der Nähe keinen Landeplatz für den Hubschrauber gabe, musste er mit dem Seil  nach oben gezogen werden.

Einige wollten unbedingt auf den Gipfel um die super Sicht zu geniesen. Da Bilder mehr erzählen als Worte, verweisen wir auf die Galerie am Ende.

An der Gappenfeldscharte mussten wir uns entscheiden, ob wir von dort aus direkt nach Tannheim absteigen oder wie geplant zum Neunerköpfle streben.  Zum Neuenköpfle mussten wir uns ein wenig sputen, da die letze Talfahrt um 16:15 möglich war. Also hurtig vorbei an der Sulzspitze und der Strindenalpe Richtung Ziel, wo uns ein letzter steiler Anstieg, aber auch schöne Bilder von Gleitschirmfliegern erwarteten. Nach der Abfahrt waren nur noch gut 1 km bis zum Hotel zurückzulegen.

Für beide Gruppen war es ein wunderschöner Wandertag.

 

Wandertage 2019 Tag 2

Wandertage 2019 im Tannheimer Tal

Ursprünglich standen für heute eine Wanderung zur Krinnenspitze und zum Litnisschrofen auf dem Tagesplan. Nachdem wir aber gestern bei der Anfahrt schon die niedrigere Krinnenspitze mit einem weissen Hut angetroffen haben, entschieden wir uns nur die Krinnenspitze zu machen.

Es ging also mit dem Linienbus zur Talstation der Krinnenspitzbahn. Der Andrang war schon ziemlich groß. Wir fuhren mit dem Lift zur Bergstation hoch.

Aufwärts gehts

Hier teilten sich die Teilnehmer in 2 Gruppen. Ein Teil der Gruppe ging auf dem Meraner Steig und dem Enziansteig, hier machten einige noch einen Abstecher zur Krinnenspitze, über die Gräner Ödenalpe zur Nesselwängler Edenalpe. Die andere Gruppe ging über den Gamsbocksteig zur Krinnenspitze und dann über die Gräner Ödenalpe ebenfalls zur Nesselwängler Edenalpe. Hier trafen die beiden Gruppen wieder zusammen.

 

Nach einer ausgiebigen Rast ging der Großteil der Gruppe über den Alpenrosenweg zurück zur Bergstation der Krinnenspitzbahn, mit dieser ins Tal und mit dem Bus zurück zum Hotel. Der Rest der Gruppe ging auf dem Weg Nr.15 ins Tal an den Haldensee und von dort zu Fuß zurück zum Hotel.

Der Wettergott hatte es wieder gut mit uns gemeint und die Sonne voll erstrahlen lassen. Der am Vortag vorhandene Schnee war bis auf wenige Reste bereits wieder geschmolzen.

Unsere Gruppe im Anstieg auf die Krinnenspitze

Wandertage 2019 im Tannheimer Tal

Dieses Jahr hatten wir für unsere Wandertage 09.- 12.09. das Tannheimer Tal gewählt. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl konnten nicht alle im Hotel 3 Tannen untergebracht werden. 7 Teilnehmer waren Gast in den benachbarten R-Appartements. Das Hotel wurde uns von einem Kollegen empfohlen und erwies sich wie auch das Appartement als gute Wahl. Es herrschte eine sehr freundliche Atmosphäre, das Essen wurde von allen als sehr gut und rechlich empfunden, die Zimmer waren schön und zweckmäßig. Durch die zentrale Lage konnten wir in den vier Tagen unsere Autos stehen lassen und die Strecken zu Fuß oder aber mit dem Bus zurücklegen. Unsere Gästekarten ermöglichten uns erfreulicherweise die die kostenfreie Nutzung der Sommerbergbahnen und Busse im Tal. Wichtig ist auch, dass es in den vier Tagen zu keinem einzigen Unfall gekommen war und alle wieder wohlbehalten zurückkehrten.

Mit diesem und 3 weiteren Berichten blicken wir auf insegesamt 4 herrliche Tage im Tannheimer Tal zurück.

Die nur ca. 120 km „kurze“ Anfahrt ermöglichte es uns am An- und Abreisetag bereits bzw noch eine Wanderung durchzuführen.

Für den ersten Tag war eine Tour auf die Große Schlicke (2059 m) vorgesehen. Ein Blick auf den Wetterbericht am Sonntag ließ aber Zweifel an der Durchführung aufkommen. Endgültig klar wurde es gegen 17 Uhr bei bei einem Blick auf die Live-Webcam der Bergstation am Füssener Jöchle. Zwischen den Wassertropfen auf der Linse sah man nur noch „weiß“ und das Flimmern von Schneeflocken. Sofort wurde nach kurzer Absprache umdisponiert und für Montag eine Tour im Tal geplant.

Montag, den 9.9.2019

Nach einer regenreichen Anfahrt trafen alle Fahrgemeinschaften fast zu gleicher Zeit am Hotel ein. Wir konnten das Gepäck einstellen und bei einer Begrüßungsrunde mit Kaffee das Nachlassen des Regens abwarten.

So starteten 27 Wanderer und ein Hund, gut ausgestattet für schlechtes Wetter, bei leichtem Nieselregen zu unserer Tal-Runde. Diese führte uns von Tannheim nach Grän, an der Talstation der Bahn zum Füssener Jöchle vorbei, ca. 300 m bergauf zum Gasthof „Adlerhorst“. Von dort hatten wir trotz des Wetters einen herrlichen Blick über den Haldensee. Bei Apfelstrudel, Kaiserschmarren usw. ließ es sich im Trockenen gut aushalten bis die Wolken langsam aufrissen. Als wir unten in Haller ankamen kam die Sonne zu Vorschein und für den Rest des Wegs um den Haldensee mußte so nach und nach Kleidung abgelegt werden.

Vorbei gings etwas oberhalb des Ortes Haldensee unter der Bahn zum Neunerköpfle hindurch nach Tannheim ins Hotel.

Da die Schuhe eines Wanderers bereits kurz nach Beginn der Tour Auflösungserscheinungen zeigten und er zurück zum Hotel mußte, kam er uns neu beschuht mit dem Auto nach Haldensee entgegen. Mittels zweier „Taxifahrten“ hatten mehrere noch die Möglichkeit aufs Neunerköpfle zu „gondeln“ und die immer besser werdende Aussicht zu genießen.