Wandertage 2019 Tag 2

Wandertage 2019 im Tannheimer Tal

Ursprünglich standen für heute eine Wanderung zur Krinnenspitze und zum Litnisschrofen auf dem Tagesplan. Nachdem wir aber gestern bei der Anfahrt schon die niedrigere Krinnenspitze mit einem weissen Hut angetroffen haben, entschieden wir uns nur die Krinnenspitze zu machen.

Es ging also mit dem Linienbus zur Talstation der Krinnenspitzbahn. Der Andrang war schon ziemlich groß. Wir fuhren mit dem Lift zur Bergstation hoch.

Aufwärts gehts

Hier teilten sich die Teilnehmer in 2 Gruppen. Ein Teil der Gruppe ging auf dem Meraner Steig und dem Enziansteig, hier machten einige noch einen Abstecher zur Krinnenspitze, über die Gräner Ödenalpe zur Nesselwängler Edenalpe. Die andere Gruppe ging über den Gamsbocksteig zur Krinnenspitze und dann über die Gräner Ödenalpe ebenfalls zur Nesselwängler Edenalpe. Hier trafen die beiden Gruppen wieder zusammen.

 

Nach einer ausgiebigen Rast ging der Großteil der Gruppe über den Alpenrosenweg zurück zur Bergstation der Krinnenspitzbahn, mit dieser ins Tal und mit dem Bus zurück zum Hotel. Der Rest der Gruppe ging auf dem Weg Nr.15 ins Tal an den Haldensee und von dort zu Fuß zurück zum Hotel.

Der Wettergott hatte es wieder gut mit uns gemeint und die Sonne voll erstrahlen lassen. Der am Vortag vorhandene Schnee war bis auf wenige Reste bereits wieder geschmolzen.

Unsere Gruppe im Anstieg auf die Krinnenspitze

Wandertage 2019 im Tannheimer Tal

Dieses Jahr hatten wir für unsere Wandertage 09.- 12.09. das Tannheimer Tal gewählt. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl konnten nicht alle im Hotel 3 Tannen untergebracht werden. 7 Teilnehmer waren Gast in den benachbarten R-Appartements. Das Hotel wurde uns von einem Kollegen empfohlen und erwies sich wie auch das Appartement als gute Wahl. Es herrschte eine sehr freundliche Atmosphäre, das Essen wurde von allen als sehr gut und rechlich empfunden, die Zimmer waren schön und zweckmäßig. Durch die zentrale Lage konnten wir in den vier Tagen unsere Autos stehen lassen und die Strecken zu Fuß oder aber mit dem Bus zurücklegen. Unsere Gästekarten ermöglichten uns erfreulicherweise die die kostenfreie Nutzung der Sommerbergbahnen und Busse im Tal. Wichtig ist auch, dass es in den vier Tagen zu keinem einzigen Unfall gekommen war und alle wieder wohlbehalten zurückkehrten.

Mit diesem und 3 weiteren Berichten blicken wir auf insegesamt 4 herrliche Tage im Tannheimer Tal zurück.

Die nur ca. 120 km „kurze“ Anfahrt ermöglichte es uns am An- und Abreisetag bereits bzw noch eine Wanderung durchzuführen.

Für den ersten Tag war eine Tour auf die Große Schlicke (2059 m) vorgesehen. Ein Blick auf den Wetterbericht am Sonntag ließ aber Zweifel an der Durchführung aufkommen. Endgültig klar wurde es gegen 17 Uhr bei bei einem Blick auf die Live-Webcam der Bergstation am Füssener Jöchle. Zwischen den Wassertropfen auf der Linse sah man nur noch „weiß“ und das Flimmern von Schneeflocken. Sofort wurde nach kurzer Absprache umdisponiert und für Montag eine Tour im Tal geplant.

Montag, den 9.9.2019

Nach einer regenreichen Anfahrt trafen alle Fahrgemeinschaften fast zu gleicher Zeit am Hotel ein. Wir konnten das Gepäck einstellen und bei einer Begrüßungsrunde mit Kaffee das Nachlassen des Regens abwarten.

So starteten 27 Wanderer und ein Hund, gut ausgestattet für schlechtes Wetter, bei leichtem Nieselregen zu unserer Tal-Runde. Diese führte uns von Tannheim nach Grän, an der Talstation der Bahn zum Füssener Jöchle vorbei, ca. 300 m bergauf zum Gasthof „Adlerhorst“. Von dort hatten wir trotz des Wetters einen herrlichen Blick über den Haldensee. Bei Apfelstrudel, Kaiserschmarren usw. ließ es sich im Trockenen gut aushalten bis die Wolken langsam aufrissen. Als wir unten in Haller ankamen kam die Sonne zu Vorschein und für den Rest des Wegs um den Haldensee mußte so nach und nach Kleidung abgelegt werden.

Vorbei gings etwas oberhalb des Ortes Haldensee unter der Bahn zum Neunerköpfle hindurch nach Tannheim ins Hotel.

Da die Schuhe eines Wanderers bereits kurz nach Beginn der Tour Auflösungserscheinungen zeigten und er zurück zum Hotel mußte, kam er uns neu beschuht mit dem Auto nach Haldensee entgegen. Mittels zweier „Taxifahrten“ hatten mehrere noch die Möglichkeit aufs Neunerköpfle zu „gondeln“ und die immer besser werdende Aussicht zu genießen.