3-Gipfeltour am Diedamskopf  

Im August stand die Tour beim Diedamskopf auf dem diesjährigen Wanderprogramm. 14 Wanderinnen und Wanderer hatten sich an den beiden Treffpunkten zur Fahrt in den Bregenzer Wald eingefunden. Nach ca. 90 Minuten erreichten wir die Talstation in Schoppernau. Bilder finden Sie am Ende des Textes in der Galerie.

Die Tickets für die Berg- und Talfahrt zur Mittelstation waren schnell gekauft und schon gings hoch – geschützt mit Mundschutz –  auf ca. 1600 m.

Es war ein Bilderbuch-Wandertagswetter: Angenehme Temperaturen, ein wenig Wind zu Abkühlung, gute Fernsicht. Erfreulicherweise war unser Wandergebiet nicht so überlaufen wie befürchtet.

Auf dem ersten Abschnitt bis zur Talstation wurden wir von mehreren Bergziegen begleitet. Danach gings über viele Windungen hinauf zum Falzer Kopf, dem ersten der 3 Gipfel auf unserer Tour. Hier oben hatten wir bereits einen schönen Ausblick, vor allem der massive Rücken des Diedamskopf war beeindruckend.

Weiter gings über das Neuhornbachjoch zum zweiten Gipfel, dem Kreuzmandl. An den vielen Engstellen war Geduld und Rücksicht gefragt. Der Weg zum dritten Gipfel hatte es in sich, war er doch aufgrund einiger drahtseilgestützer Abschnitte nur für geübte empfohlen. Hier entschied ein Teil der Wandergruppe, besser wieder hinunter zum Neuhornbachjoch zurückzukehren und von dort aus den Abstieg zur gleichnamigen Hütte anzupacken.

Der kleiner Teil traute sich den Abstieg zu. Mit gegenseitiger Unterstützung haben auch alle sechs diese eher anspruchsvolleren Abschnitte gemeistert. Nach gut 3 Stunden erreichten wir den 3. Gipfel, den Steinmandl. Von dort oben hatten man einen herrlichen Rundumblick zum gegenüberliegenden Hohen Ifen, dem Widderstein, dem Walmendinger Horn aber auch Richtung Lindenberg und Wangen. Selbst die Waldburg war am Horizont leicht zu erkennen.

Nach der verdienten Mittagspause gings an den Abstieg über Alpenwiesen hinunter zur Neuhornbachhütte, wo wir von den anderen Teilnehmern, die auch erst kurz zuvor eingetroffen waren, empfangen wurden. Nach einer Stärkung brachen wir wieder Richtung Mittelstation der Diedamskopfbahn auf, welche wir nach einigen Auf und Abs rechtzeitig erreichten.

Für unseren obligatorischen Tagesabschluss besuchten wir den Stallbesen in Humbrechts, wo wir ganz nah den Start zweier Heißluftballons beobachten durften.

Das Fazit aller Teilnehmer war eindeutig: Es war ein super gelungener Wandertag.

Die Tour kann wieder in Komoot nachvollzogen werden.

Hier die wichtigsten Eckdaten:

  • Länge: ca. 12 km
  • Dauer ca. 5 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 700
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Schöner Tag im Brandner Tal

Nachdem wir die Wanderung auf die Mondspitze im Brandner Tal witterungsbedingt verschieben mussten, hatten die 9 WanderInnen einen wunderschönen Tag  erwischt. Es war den ganzen Tag trocken, obwohl wir die Regenbekleidung vorsichtshalber mitgenommen hatten. Die Temperaturen waren sehr angenehm und die Aussicht auf die umliegende Bergwelt beindruckend.

Um 7 Uhr war Abfahrt Richtung Vorarlberg, gegen 8:30 Uhr erreichten wir den Wanderparkplatz Tschengla oberhalb von Bürserberg. Wir hatten hier schon 1230 Höhenmeter erreicht, weitere 700 lagen noch vor uns. Der Weg hinauf zur Mondspitze (1967 Meter) führte Anfangs über Feldwege, danach aber ausnahmslos über Wanderpfade, die zum Schluss hin immer kraxeliger wurden. Technisch war das aber problemlos zu bewältigen. Immer wieder konnten wir uns am Blick hinunter ins Tal erfreuen.

Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den Gipfel, der zum längeren Aufenthalt einlud. Wir konnten unserer Blicke Richtung Lünersee, Schesaplana, Zimba und dem Säntismassiv mit dem markanten Hohen Kasten schweifen lassen.

Nach gut einer Stunde machten wir uns an den Abstieg, der uns wieder auf schmalen, aber recht gut begehbaren Pfaden zum Ausgangsort zurückführte.
Eigentlich hatten wir vorgesehen, die Wanderung mit einer Einkehr in der Ronaalpe ganz in der Nähe des Parkplatzes abzuschließen. Leider gab es dort weder Kaffee noch erfrischende Getränke wie alkoholfreies Weizenbier. In Bürserberg fanden wir im Hotel Donza alles was wir uns zur Stärkung wünschten, serviert von einer sehr freundlichen Bedienung.

Wenn Sie Interesse an der Wanderung haben, dann finden Sie auf Komoot die notwendigen Daten.

Nebel um die Churfirsten

Am 10. Juli stand unsere einzige Wanderung in diesem Jahr in die Schweizer Bergwelt auf dem Programm. Ziel war diesmal der Chäserrugg mit gut 2260 Höhenmetern. Er ist einer von sieben Gipfeln der Schweizer Churfirsten.

Dieses Mal waren wir nur zu fünft und alle konnten deshalb in einem Auto fahren. Gegen 9 Uhr kamen wir an der Schrägbahn Iltios in Unterwasser an. Zuerst gings zum Kauf der Tickets für die Bahn, für Hin- und Rückfahrt waren 24 Franken für das kurze Stück zu berappen. Große Aufregung gab es schon vor der Auffahrt, weil das Ticket eines Teilnehmers nicht mehr zu finden war. Erfreulicherweise stellte der Mitarbeiter der Bahn ein Ersatzticket aus.

Nach kurzer Zeit erreichten wir die Bergstation der Iltiosbahn und nach kurzer Toilettnpause machten wir uns an den 1000 hm langen Aufstieg. Leider verwehrten uns den ganzen Tag Wolken den Blick auf die wunderschöne Bergwelt.  Beim Aufstieg  mussten wir noch zwei Schneefelder durchqueren. Wir alle waren begeistert von der Blütenpracht entlang unseres Wanderwegs. Am Ende können sie eine Auswahl der Bilder in der Galerie betrachten.

Schneefeld im Juli
Blick ins Tal auf dem Weg zum Hinterrugg

Nach knapp 3 Stunden und vielen Windungen erreichten wir den Hinterugg, mit 2300 hm etwas höher als unser Zielgipfel. Leider waren die Gipfel nur kurze Momente und der Walensee überhaupt nicht zu erkennen. Bis zum Chäserrugg brauchten wir noch ein gute Viertelstunde, der Weg führte auch hier über ein Schneefeld. Der Blick war auch hier eingeschränkt und die Luft hier oben doch recht kühl, alle bekamen im Verlauf der kleinen Rast in der Nähe der neuen, eindrucksvollen Bergstation der Seilbahn, kalte Finger. 

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Aufgrund der kühlen Witterung machten wir uns dann recht bald an den Abstieg, der keine großen Anforderungen an uns stellte, außer wenn Kühe hin und wieder den Wanderweg versperrten. Das machten diese an unserem Wandertag recht häufig.

Angenehmer Abstieg

Am Wegrand konnten wir Alpenrosen, Knabenkraut und Türkenbund bewundern. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir die Bergstation Iltios, wo wir uns noch einen Kaffee gönnten (4,80 Sfr).

Auf der Heimfahrt kehrten wir diesmal auf der Schattenburg in Feldkirch ein. Die Schnitzel waren wie erwartet 30 cm lang und schmeckten allen vorzüglich.

Hier noch ein paar Wanderdaten:

Dauer: 6 Stunden
Länge: 14 km
Höhenmeter: 1000

Heiße Wanderung im Allgäu

Wanderbericht  “Auf den Grünten” am 26.6.2019

Die heutige Wanderung war sehr stark geprägt von den außergewöhnlichen Temperaturen von ca. 35 Grad. Aber immer noch besser, als sie wegen Regen verschieben zu müssen, wie die beiden letzen Veranstaltungen.

10 Wanderinnen und Wanderer haben sich für diese Tour auf den Immenstädter Hausberg mit der markanten Fernsehantenne auf dem Gipfel angemeldet.  Heute waren ca. 900 Höhenmeter zu bewältigen,  erfreulicherweise verlief der recht steile Anstieg über Stock und Stein zu weiten Teilen im Wald, wo die Hitze durch den Schatten besser zu ertragen war. Selbst einige Kühe suchten an diesem Tag den Schatten.

Schatten gesucht

Nach ca. zwei Stunden erreichten wir das Grüntenhaus  mit einer wunderbaren schattigen Terasse, die uns zur Mittagspause einlud. Von dort war schon der Gipfel mit Antenne und Denkmal zu erkennen. Die 200 Höhenmeter dort hinauf waren recht schweißtreibend, weil der Pfad im Wesentlichen in der prallen Sonne verlief.

Blick übers Grüntenhaus zum Gipfel

Der Aufenthalt an der Sendeanlage war recht kurz, war doch der Gipfel und das Denkmal unser Ziel. Dort oben konnten wir einen herrlichen 360 Grad -Rundumblick in die  Allgäuer Bergwelt geniesen. Leider war die Sicht nicht so gut, gute Bilder von dort oben waren leider nicht machbar.

Blick über den Gipfel Richtung Kempten

Der hitzige Abstieg nach Burgberg wurde noch durch eine kleine Kaffeepause in der Alpe Obere Schwand unterbrochen. Nach 6 Stunden erreichten wir unseren Ausgangsort am Ortsrand von Burgberg.

Gruppe verteilte sich auf mehrere schattige Plätze

Hier ein paar Daten:

  • Streckenlänge: ca 13 km
  • Höhenmeter: ca 920
  • Dauer: 6 Stunden

Der Streckenverlauf kann durch Klicken auf diesen Link nachgewandert wereden.

Zum gewohnten Tagesabschluß besuchten wir diesmal das Wirtshaus “Zum lustigen Hirsch” in Akams unweit von Immenstadt. Ist unbedingt empfehlenswert mit dem schönen Biergarten, der herrlichen Aussicht und den leckeren Speisen.